Nach dem Regen in der Nacht gingen am 14.04.2019 bei kühlen einstelligen Temperaturen rekordverdächtige 328 Läuferinnen und Läufer im Rahmen des 17. Werner-Beisiegel-Gedächtnis-Laufs auf die „Panoramastrecke“ zwischen der Friedensbrücke und dem Stausee bei Niederhausen und zeigten dabei gute Leistungen.
Marco Gabriel siegte bei den Männern über die Halbmarathondistanz in 01:26:34,Janine Mangelsdorf in 01:45:31 bei den Frauen. Die 10km dominierte Fabian Fiedler (TV Waldstraße Wiesbaden) in 00:32:42 und bei den Frauen Lena Müller (LLG Hunsrück) in 00:42:52. Die Schnellsten über die 5km-Distanz waren André Weber (Hörerlebnis Bad Münster am Stein-Ebernburg) in 00:18:58 und Tatjana Kehrein (LF Naheland Bad Kreuznach) in 00:22:01.
Deutlich stärker besetzt, als in den Vorjahren waren die Kinderläufe. 61 Kinder gingen über die 400m und 1000m Distanz an den Start. Diese freudige Tatsache war für den Vorstand des LC 80 der Anstoß für eine Idee zur Nachwuchsförderung. Statt der Tombola im Rahmen des Startnummernrecyclings wurde den Kindern und Jugendlichen in diesem Jahr gegen Abgabe der Startnummer die Meldegebühr zurück erstattet.
Nicht nur auf der Strecke, sondern auch bei der abschließenden Siegerehrung in der Sporthalle der Realschule plus, herrschte reger Betrieb und man konnte in zufriedene Gesichter blicken. Großer Dank gilt den vielen Helfern des LC 80 und den Läuferinnen und Läufern, die durch ihre Teilnahme die Veranstaltung bereichert haben.
Wir freuen uns auf den 18. Werner-Beisiegel-Gedächtnis-Lauf 2020 und hoffen ihr seid wieder dabei!

Hintergrund:
Werner Beisiegel war der „große Gründervater“ des Vereins. Er war der maßgebliche Initiator bei der Vereinsgründung im Jahre 1980 und dann 20 Jahre lang bis zu seinem Tod der große Motor, Antreiber, Macher, Kümmerer, natürlich auch Vorsitzende etc. … Ohne Werner Beisiegel hätte es diesen Verein so nie gegeben. Unter ihm erlebte der LC 80 in den 90-er Jahren seine größte Blüte, sowohl im läuferischen Bereich als auch im damals neu aufkommenden Triathlon-Bereich.
Zu Werners Ehren wurde dann im Jahre 2002 – also schon 2 Jahre nach seinem Tod – der Werner-Beisiegel-Gedächtnis-Lauf ins Leben gerufen.
Die ersten Auflagen des Laufs fanden noch in Winzenheim statt. Die Strecke musste im Laufe der Jahre immer wieder geändert werden. Die Resonanz mit nicht sonderlich ansprechender und teils sehr anspruchsvoller Streckenführung war akzeptabel, wenn auch nicht gerade überwältigend.
Bedingt durch den Bau der neuen Umgehungsstraße über den „Hungrigen Wolf“, die unsere damalige Laufstrecke gekreuzt hätte, war im Jahr 2008 erneut eine Streckenänderung notwendig geworden.
Der Wechsel auf die neue Strecke in Bad Münster am Stein-Ebernburg zeigte sich als absoluter Glücksgriff. Diese zum einen landschaftlich äußerst ansprechende Strecke unterhalb des imposanten Rotenfels und zum anderen – sportlich gesehen – auch flache und schnelle ebene Strecke auf dem RWE-Radweg zwischen der Friedensbrücke bei Ebernburg und dem Staussee bei Oberhausen kommt bei den Läufern bestens an und erfreut sich Jahr für Jahr großer Beliebtheit. Kenner bezeichnen die Strecke als eine der schönsten Laufstrecken Deutschlands.
Es werden Strecken von 5, 10 und 21,1 km (Halbmarathon) angeboten.
Die Strecke ist DLV-vermessen und somit bestenlistenfähig.
Seit 2010 werden auch wieder Bambini- und Schülerläufe angeboten.
Seit 2012 ist die Strecke offiziell durch den DLV vermessen und somit auch bestenlistenfähig.
In 2013 musste der Lauf wegen umfangreicher Baumaßnahmen abgesagt werden.
Seit 2014 findet der Werner-Beisiegel-Gedächtnislauf wieder statt